30. Lebenstag

A-Wurf

Neben den Welpen liebt auch unser kleiner Sohn das Pfötchenparadies und turnt munter über die vielen Stationen. Ganz kontrolliert darf er mit dem Speckies schmusen und verteilt ganz viele Küsschen.
Meine Großeltern mit ihren Rollatoren gondeln ebenfalls mehrmals täglich als Zaungäste vorüber und beim Nachbarn gibt es Kinder-Poolparty. Die generationsübergreifende Sozialisierung läuft!

Die Portionsgröße der Mahlzeiten erhöhe ich nun schrittweise in Anlehnung an ihr aktuelles Gewicht. Die Speckies haben alle die 2,5 Kilogramm geknackt! Halbzeit zum späteren Mindestabgabegewicht. Bisher gab es die Mahlzeiten aus meiner Hand. Wann immer ich sie über die Absperrung hob, hatten die Hungrigsten schon eine große Erwartungshaltung und wussten, was passiert. Da ich mir nun sicher bin, dass wir keinen Megaösophagus-Kandidaten (ausgedehnte Speiseröhre) dabei haben, lernen die Speckies ab jetzt, vernünftig aus dem großen Napf zu fressen. Dazu gehört für mich besonders auch das „davor“. Um ihren Erregungszustand nicht schon vorher unnötig hochzuschaukeln, bereite ich das Futter in der Küche und nicht im Welpenzimmer zu. Vor den hungrigen Mäulchen landet der Napf dann erst, wenn alle Pfoten zumindest kurzzeitig mal auf dem Boden sind. Ich gebe mir große Mühe, das typische Anspringen gar nicht erst zu fördern. Es klappte heute offen gestanden nur so semi-optimal, ein Hoch auf einen nicht doppelt so großen Wurf. Aber wir fangen ja gerade erst an. Mit ein paar mehr Durchläufen werden sie es schon kapieren, schließlich lernen Welpen unglaublich schnell! Hoffentlich auch das Richtige