16. Lebenstag
A-Wurf
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Mit dem 16. Lebenstag beende ich die frühe neurologische Stimulation (ENS), geknuddelt wird aber natürlich weiterhin ganz, ganz viel!
Ich habe mir bereits Gedanken gemacht, wie ich die Kleinen am besten daran gewöhne zu lernen, wo sie ihr Geschäft verrichten sollen. Zwischen dem 16. und 21. Lebenstag beginnt für gewöhnlich der selbstständige Harn- und Kotabsatz und die Kleinen fangen an, zu diesem Zweck das Wurflager zu verlassen. Die ersten zielstrebigen Versuche, in die richtige Ecke zu kackern und zu pullern, wurden hier bereits vor drei Tagen pflichtbewusst unternommen, also ist es höchste Zeit! Für mich steigt damit der Arbeitsaufwand, denn Alva kommt so vor allem mit dem Pipi natürlich nicht mehr hinterher. Das Lager muss nun öfter neu bezogen und die Unterlagen gewechselt werden. In ihre Babywanne, wo sie währenddessen schlummern, passen sie schon kaum mehr hinein. Sie wachsen zu schnell! Bis auf Mint und Lila sind alle über anderthalb Kilo. Fetties! Außerdem bemühe ich, die Kleinen so oft und schnell es geht, in die gewünschte Ecke zu setzen, wenn ich merke, dass sie suchen.
Die Natur hat das schon hervorragend eingerichtet mit dieser Kombination aus dem Erlernen des Laufen und des eigenständigen Lösens. Bisher sind schnell zu wechselnde Inkontinenzmatten das Mittel der Wahl. Dies soll natürlich nicht dauerhaft so bleiben. Das Erlangen der Stubenreinheit ist ein körperlicher Reifeprozess und ich möchte meinen Welpenkäufern die bestmöglichen Startbedingungen bereiten.
Ich habe mich im Welpenzimmer für eine dicke Plastikwanne mit niedrigem Rand entschieden und diese mit Rollrasen ausgekleidet. Diese Welpentoilette platziere ich direkt neben der Ruhe-, Spiel und Fresszone, denn das Geschäft erledigt sich erfahrungsgemäß gleich nach dem Schlafen, Aufregung und Futtern. Der Rasen wird regelmäßig gegossen, bekommt durch das Fenster natürliches Licht und wird aller zwei Wochen komplett getauscht. Zumindest solange bis sie gelernt haben, wie der Weg zum großen Rasen ist.
Allerdings ziehe ich meine Würfe nicht ohne Grund im Sommer auf. Die warmen Temperaturen und das schöne Wetter werden mir bestimmt vieles erleichtern, wenn die Speckmaden sich dann sowieso lieber draußen aufhalten.














