29. Lebenstag
A-Wurf
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Wir starten in die fünfte Woche und damit erweitern wir den Bewegungsradius nun endgültig. Her mit so vielen Erfahrungen wie möglich! Die Speckies locke ich nun, wann immer es ihr Schlafverhalten und die Temperaturen anbieten, so oft es geht nach draußen in den abwechslungsreichen Auslauf. Genau wie im Innenbereich hat mir auch hier die Gestaltung riesig Spaß gemacht, wir haben viel für die kleinen Abenteurer gebastelt und hoffen, dass sie somit gute Erfahrungen machen können, die sie auf ihr späteres Leben optimal vorbereiten.
Geplanscht werden kann wahlweise im Pool oder Bällebad, Sand unter den Füßen gibt es auch reichlich, durch knisternde Tunnel und Häuschen kann gewetzt werden, Geschicklichkeitsübungen wie Wackelbrett, Wippe, Hängebrücke und Treppchen fördern Balance, Motorik und Selbstbewusstsein, Klapperdosen, Bänder und Windspiel setzen Reize, unser angelegter Barfußpfad lädt zum Erkunden von unterschiedlichen Untergründen wie Steine, Pflaster, Holz, Knisterfolie, Gitter, Fliese, Röhren und Strick ein, verschiedene Taue liegen zum Kauen bereit, Sonnensegel und Mauer sorgen bis auf wenige Stunde für ausreichend Schattenbereiche, für Alva steht eine erhöhte Rückzugsmöglichkeit zur Verfügung, die den Kleinen zudem noch eine Höhle bietet, und ich beobachte alles von der Hollywoodschaukel aus. Ich finde es schonmal super und freue mich auf das Gewusel, das nun mehr und mehr zunehmen wird. Bisher beschränkte es sich auf Entdeckungstouren von vielleicht fünf bis zehn Minuten, bis die Ersten den Rückzug zur Wurfbox fürs Schlafen antreten oder sogar selig im Gras einschliefen. Aber in dieser Zeit ist es so unfassbar schön mit anzusehen, wie alle kleinen Racker furchtlos und neugierig die verschiedenen Stationen erklimmen und meistern.
Die beiden großen Schwestern sind nun immer mehr Teil vom Alltagsgeschehen der Speckies. Dixi ist für die Manieren zuständig und Else für die Bespaßung. Beide Mädels machen das auf ihre Art fantastisch!
Durch ihren Aufenthalt im Abenteuer-Auslauf lernen die Speckies kontrolliert zudem nach und nach freundliche, sozial kompetente, verhaltenssichere Hunde anderer Rasse kennen. Ich bin sehr dankbar für diese lieber Kontakte, die den Kleinen zeigen, dass nicht alle Hunde Pünktchen sind (Dalmatiner sind erfahrungsgemäß kleine Rassisten und spielen – wenn sie die Auswahl haben – meist mit dem anderen Tupfentier).
Heute gab es erneut fantastischen Besuch, der für die Speckies sogar eine stundenlange Anreise auf sich genommen hatte. Viele Fragen wurden beantwortet, denn Zucht bedeutet für mich nicht nur, die Welpen optimal aufzuziehen, sondern auch für meine Interessen da zu sein, so gut ich es kann. Vor allem Frau Orange hat sich von ihrer absolut tiefenentspannten Seite gezeigt und die Interessenten damit für sich eingenommen, aber auch die Mädels Lila und Mint haben auf die süßeste Art Werbung für sich gemacht.

























