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Beim Futtern geht es munter weiter. Da Dixi nach wie vor sehr gut Milch hat, die Speckmaden reichlich trinken und ordentlich zunehmen, tauschte ich zum Frühstück einfach die Ziegenmilchmahlzeit gegen Fleischfütterung aus. Nachdem es abends ja 25g für jeden aus der Hand gibt, dachte ich mir, bekommen sie die zweite Portion des Tages einfach mal gemeinsam aus dem Napf. Das funktionierte auch. Schneller als gedacht. Viel schneller sogar. Herr Grün hing komplett auf dem Napf und abwaschen musste ich hinterher auch nicht mehr. Also gab’s Nachschlag. (Einzige Ausnahme, lasst euch das gesagt sein, ihr Nimmersatte!) Separat für jeden, so mehr oder weniger.
Ich steigere die Komponenten nur nach und nach, damit der Magen-Darm-Trakt der Welpen lernen kann, die aufgenommene Nahrung als Nährstoffe zu erkennen, sodass keine allergische Reaktion oder Unverträglichkeit auftritt. Es dauert in der Regel einige Tage, bis sich die orale Toleranz zu einem Nährstoff entwickelt, deshalb ist es mir wichtig, nicht zu viel verschiedenes gleichzeitig im Verdauungssystem zu haben, wie es üblicherweise bei industriellem Futter der Fall ist, sondern stattdessen auf hochverdauliche, unverarbeitete Lebensmittel zu setzen. Zudem bin ich froh, dass Dixi keinerlei Futtermittelunverträglichkeiten oder Allergien aufweist, denn mögliche Antikörper werden mit der Muttermilch an die Zwerge weitergegeben.
Den kleinen Gourmets ist das ziemlich schnuppe gewesen. Obwohl ich mich wirklich beeilt habe, alle zu platzieren (ich hielt es für eine grandios cineastische Idee, so theoretisch), hatten die Ersten ihre Ration schon inhaliert, noch bevor ich zu filmen beginnen konnte. Scheint geschmeckt zu haben, würde ich behaupten. Hätte für alle noch mehr sein dürfen, hätten sie Mitspracherecht.
Weil wir zwar stürmisches, aber trockenes, sonnig mildes Novemberwetter haben, welches ich nutzen möchte, solange es anhält, ging es heute raus in den Garten! (Dort war schlichtweg mehr Sonne als im Welpengehege.) Das erste Mal echten Rasen unter den Pfötchen und Wind um die Nase. Es ist so schön, ihnen immer mehr von der Welt zu zeigen, während sie immer mehr von sich ziehen.
Ich bin so stolz auf alle! Mit Herrn Gelb wagte sich etwas überraschend der Erste nennenswert mutig komplett aus der Box. Ihm folgten die üblich selbstbewussten Buben Braun, Blau, Grün, Orange und selbst Herr Rot, der wie gewohnt in fremder Umgebung den kurzen Moment länger brauchte, tapste ohne Überredungskunst beherzt nach draußen. Super gemacht, Jungs!
Zwei Spielelemente hatte ich mitgenommen und die Jungs fanden es definitiv spannend. Besonders Herr Braun und Orange waren überaus neugierig. Viel, viel interessanter aber waren die fröhlich wedelnde Oma Alva, die erwartungsvoll schnuppernde Tante Else und natürlich die immer mehr zum Spielen aufgelegte Mama Dixi! Alles war unglaublich entspannt und bevor einer zu frieren anfing, ging es nach ein paar Minuten schon zurück in die warme Wurfbox, um die neuen Eindrücke verarbeiten zu können.
Sechs Mini-Wusel waren für mich auf der großen Wiese definitiv noch gut zu überblicken. In einer Woche bin ich aber vermutlich dankbar für den abgesperrten Außenbereich, der hinter der Tür der Villa Welpe auf die Kleinen wartet.




























































