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Zwischen dem 16. und 21. Lebenstag beginnt für gewöhnlich der selbstständige Harn- und Kotabsatz und die Kleinen fangen an, zu diesem Zweck das Wurflager zu verlassen. Die ersten zielstrebigen Versuche, sich in der richtigen Ecke zu lösen, wurden hier bereits vor drei Tagen pflichtbewusst unternommen, also ist es höchste Zeit, sich Gedanken zu machen, wie ich die Kleinen am besten daran gewöhne zu lernen, wo sie ihr Geschäft verrichten sollen.
Natürlich landet noch nicht alles dort, wo es soll. Somit steigt für mich der Arbeitsaufwand, weil auch Dixi vor allem mit dem Pipi nicht mehr komplett hinterherkommen kann. Da das Lager aber sauber und trocken bleiben soll – ein Hoch auf Inkontinenzmatten und Vetbeds -, wird es nun öfter neu bezogen und die Unterlagen gewechselt. In den Wäschekorb, wo sie währenddessen schlummern, passen sie schon kaum mehr hinein. Sie wachsen so schnell! Vorgestern sind auch die letzten beiden offiziell zu Speckies erklärt worden und das sieht man ihnen zunehmend an.
Die Natur hat das schon hervorragend eingerichtet mit dieser Kombination aus dem Erlernen des Laufens und des eigenständigen Lösens. Zusätzlich bemühe ich mich jetzt schon, die Kleinen so oft und schnell es geht, in die gewünschte Ecke zu setzen, wenn ich merke, dass sie suchen. Das Erlangen der Stubenreinheit ist allerdings ein körperlicher Reifeprozess und braucht seine Zeit. Ich möchte trotzdem so früh wie möglich den Grundstein dafür legen, meinen Welpenkäufern die bestmöglichen Startbedingungen zu bereiten.
Später wird es im Welpenzimmer eine dicke Plastikwanne mit niedrigem Rand, ausgekleidet mit Rollrasen, geben. Diese Welpentoilette platziere ich direkt neben der Ruhe-, Spiel und Fresszone, denn das Geschäft erledigt sich erfahrungsgemäß gleich nach dem Schlafen, Aufregung und Futtern. Der Rasen wird regelmäßig gegossen, bekommt durch das Fenster natürliches Licht und muss selbstverständlich spätestens nach zwei Wochen ausgetauscht werden, sollten die Zwerge bis dahin nicht gelernt haben, wie der Weg zum großen Rasen ist. Auch das Wetter dürfte hierfür eine Rolle spielen. Im Sommer bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein geht man für gewöhnlich bereitwilliger nach draußen, gerade wenn man noch im Miniformat unterwegs ist.






