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Brr, was war das? Nass von oben. Nass von unten. Gewöhnungsbedürftig, aber alle haben mutig durchgezogen. Vormittags hatten wir heute in der Tat mal ansatzweise Novemberwetter. Raus aus der mollig beheizten Bude mussten sie trotzdem und haben zunächst den kleinen Durchgangsbereich unsicher gemacht, bevor es mittags und nachmittags ab in den Auslauf ging. Ziemlich unbeeindruckt von der Witterung zeigte sich Herr Braun, während Herr Orange nach den gewohnten Spielminuten als Erster wieder rein wollte. Vielleicht war er aber auch nur der Einzige, der von alleine den Weg gefunden hat. Alle anderen sind dann mir hinterher gestapft.
Nachdem wir rein sind, kam dann sogar mal die Sonne raus. Schlecht getimet von mir. Dafür hatten die großen Mädels dann einen herrlichen Herbstspaziergang. Muss ja auch mal sein. Sie müssen so schon ziemlich zurückstecken.
Da die Entwurmungspaste doch ziemlich gekickt und den Speckies auf Magen und Darm geschlagen war (ein Grund weshalb ich generell eher zurückhaltend mit pauschalem Entwurmen bin), wurde die Milchmahlzeit heute nochmal angedickt mit gekochtem Haferbrei und als Fleischspeise servierte ich feinsten Stinke-Pansen (heute kam kein Besuch, daher gute Gelegenheit). Beides wurde weggeatmet. Für Mama Dixi haben die Gierschlünde nix über gelassen.
Die Portionsgröße der Mahlzeiten erhöhe ich nun schrittweise in Anlehnung an ihr aktuelles Gewicht. Die Speckies tummeln sich um die 2,5 Kilogramm pro Nase. Halbzeit zum späteren Mindestabgabegewicht. Bisher gab es die meisten Speisen aus meiner Hand. Wann immer ich sie über die Absperrung hob, hatten die Hungrigsten schon eine große Erwartungshaltung und wussten, was passiert.
Da ich mir sicher bin, dass wir keinen Megaösophagus-Kandidaten (ausgedehnte Speiseröhre) und somit alle gleiche Bedingungen haben, lernen die Speckies ab jetzt, vernünftig aus dem großen Napf zu fressen. Wobei das von Anfang an schon ziemlich gesittet abläuft und ich mich wirklich nicht beklagen kann, die Jungs machen das richtig spitze!
Worauf nun mehr mein Fokus liegt, ist das Davor. Um ihren Erregungszustand nicht schon vorher unnötig hochzuschaukeln, bereite ich das Futter in der Küche und nicht im Welpenzimmer zu. Beim Trommeln auf den Edelstahlnapf kommen alle geschwind angeflitzt. Vor den hungrigen Mäulchen landet das Futter allerdings erst, wenn alle Pfötchen zumindest kurzzeitig mal auf dem Boden sind. Ich gebe mir große Mühe, das typische Anspringen gar nicht erst zu fördern. Es klappt offen gestanden nur so semi-optimal, ein Hoch auf einen nicht doppelt so großen Wurf. Aber wir fangen ja erst an. Mit ein paar mehr Durchläufen werden sie es schon kapieren, schließlich lernen Welpen unglaublich schnell! Hoffentlich auch das Richtige.










































