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Was macht man Mitte November bei fünf Grad Frühtemperatur mit hundert Kilogramm im Fleckenpelz? Alle neun Hunde schnappen und ab zum nahegelegenen Badesee. Die sonnigen Minuten der letzten Tage waren uns zwar nicht vergönnt, aber es könnte weitaus schlimmeres Wetter geben und wer weiß, welches noch kommt. Zudem rollt ab dem Nachmittag wieder der Besuchermarathon übers Wochenende ein und es wird ganz viel gekuschelt werden. Also nutze ich jede Gelegenheit, solange es nicht nass ist von oben ist, um die Kleinen abzuhärten und ihren Köpfchen etwas zum Verarbeiten zu geben.
Geplanscht im Wasser sind sie aufgrund der Jahreszeit natürlich nicht, aber immerhin wurde kurzzeitig durch den Sand geflitzt und über die Wiese gehuscht. Ihr Radius wird immer größer, ihre Bewegungen immer schneller, ihr Drang raus in die Welt immer zielstrebiger, was für mich alleine gar nicht mehr komplett zu überwachen ist, wenn ich zusätzlich noch knipsen will. Besonders viele Bilder sind es daher nicht geworden. Spaß hatten aber alle! Herr Blau war besonders am kühlen Nass interessiert, die anderen sind wohl er Sonnenbader.
Nach wenigen Minuten ging es wieder zurück ins Auto und ohne einen Mucks zurück in die Villa Welpe, wo zum Aufwärmen schon eine große Portion Mittagessen auf die kleinen Welpenbummler wartete. Warme Ziegenmilch angedickt mit Haferflocken, Slippery Elm, etwas Honig, Kokosöl und hauseigenem Apfelmus. Ein bisschen was von Milchreis hat’s ja schon gehabt, muss ich zugeben, wurde ich glatt selber hungrig. Mama Dixi spendierte sogar noch Nachschlag, zumeist im Stehen mittlerweile. Für die vorbeilaufende Milchbar werden sogar die letzten Kraftreserven der Leckermäuler mobilisiert, genug kennen sie nicht mehr. Ob ich jemals wieder erleben werde, dass die Hungerleidenden komplett randvoll und annähernd satt sind? Mit einem vollen Bauch und vielen Eindrücken zum Verarbeiten schlief es sich scheinbar ganz gut, jedenfalls war es in der Villa Welpe ein noch ruhigerer Nachmittag als sonst eh schon. Ein bisschen Raufen und natürlich mit dem Besuch kuscheln ist aber immer drin!
Im Schnitt wiegen alle aktuell um die dreieinhalb Kilogramm, nehmen täglich kontinuierlich und gleichmäßig zu. Ich bin eher ein Freund der restriktiven Fütterung, auch wenn das Wachstum an sich natürlich sehr kräfte- und energiezehrend ist. Sie sollen trotzdem nicht zu schnell zu schwer werden. So oder so erreichen alle ihr genetisch festgelegtes Endgewicht, selbst wenn sie nicht mit kugelrunden Bäuchen durchs Pfötchenparadies watscheln. In der Regel sind die Speckies nach den drei über den Tag verteilten Mahlzeiten hier noch ziemlich mobil, verspielt und munter. Abends bei der vierten Fütterung sind sie generell schon recht müde, da wird nur noch gekuschelt. Auch auf einen Ausflug folgt nach dem Futtern verständlicherweise ein direktes Schläfchen, sogar ohne Schmusebegleitung.
Mittlerweile sind die Feinschmecker mit Ziegenmilch, Haferflocken, Hühnchen, Pute und Rindfleisch bestens vertraut. Auch Öl, Pansen/Blättermagen, kleine Mengen Innereien und gewolfte Hälse gehören zum festen Speiseplan der Leckermäuler. Alles noch ziemlich breiig, aber da die fiesen kleinen Zähnchen schon ordentlich zwicken können, steigen die Fressblagen demnächst in die Liga der stückigen Konsistenz auf, für die Zahnpflege und den Kauspaß soll ja schließlich auch gesorgt werden.
In dieser Entwöhnungswoche kommen bisher unbekannte Komponenten wie beispielsweise Reis, Ei, Apfel, Beeren, Möhren, Kräuter, Seealgen, körniger Frischkäse oder Buttermilch hinzu. Immer Stück für Stück, sodass die Kleinen Zeit bekommen, sich schonend an die verschiedenen Nährstoffe zu gewöhnen. Mitunter wird aus der bisherigen Pampe damit schon ein recht ansehnliches Mahl. Fleischmahlzeiten separiere ich von den Milch-Getreide-Mahlzeiten. Alle Gourmets sind absolut zufrieden mit meinen Kochkünsten, ich muss nicht mal abwaschen.
Genießer haben wir nicht dabei, allesamt Marke Gierschlund und damit haben alle die gleichen Chancen. Anders als noch vor wenigen Wochen beim natürlichen Kampf um die begehrtesten Zitzen, wird am Napf erstaunlich brüderlich geteilt. Jeder sucht sich seinen Platz und insgesamt läuft das ziemlich manierlich ab, sodass nach wie vor alle gemeinsam speisen können. Wäre jemand dabei, der in der Rangelei zu kurz käme oder aber arg über die Stränge schlägt, sodass es sich allabendlich auf der Waage zeigt, würde ich separiert füttern und diejenigen bekämen eine individuelle Portion Gute-Nacht-Brei, würden eher oder später als die anderen an den Napf gelassen werden. Es soll weder aggressiver Futterneid noch die Notwendigkeit zur Ressourcenverteidigung entstehen, keiner muss sich mehr gegen die anderen durchsetzen und jeder bekommt, was er braucht. Wichtig ist mir auch nach wie vor, dass mir die Speckies im wahrsten Sinne aus der Hand fressen. Dabei geht es mir nicht um die Bindung, die erhalten Hunde bekanntlich mehr dadurch, dass sie in der Bezugsperson einen verlässlichen, konsequenten und verständlichen Sozialpartner vorfinden. Mir geht es eher darum, die menschliche Hand weiterhin positiv zu verknüpfen.
Was macht man Mitte November bei fünf Grad Frühtemperatur mit hundert Kilogramm im Fleckenpelz? Alle neun Hunde schnappen und ab zum nahegelegenen Badesee. Die sonnigen Minuten der letzten Tage waren uns zwar nicht vergönnt, aber es könnte weitaus schlimmeres Wetter geben und wer weiß, welches noch kommt. Zudem rollt ab dem Nachmittag wieder der Besuchermarathon übers Wochenende ein und es wird ganz viel gekuschelt werden. Also nutze ich jede Gelegenheit, solange es nicht nass ist von oben ist, um die Kleinen abzuhärten und ihren Köpfchen etwas zum Verarbeiten zu geben.
Geplanscht im Wasser sind sie aufgrund der Jahreszeit natürlich nicht, aber immerhin wurde kurzzeitig durch den Sand geflitzt und über die Wiese gehuscht. Ihr Radius wird immer größer, ihre Bewegungen immer schneller, ihr Drang raus in die Welt immer zielstrebiger, was für mich alleine gar nicht mehr komplett zu überwachen ist, wenn ich zusätzlich noch knipsen will. Besonders viele Bilder sind es daher nicht geworden. Spaß hatten aber alle! Herr Blau war besonders am kühlen Nass interessiert, die anderen sind wohl er Sonnenbader.
Nach wenigen Minuten ging es wieder zurück ins Auto und ohne einen Mucks zurück in die Villa Welpe, wo zum Aufwärmen schon eine große Portion Mittagessen auf die kleinen Welpenbummler wartete. Warme Ziegenmilch angedickt mit Haferflocken, Slippery Elm, etwas Honig, Kokosöl und hauseigenem Apfelmus. Ein bisschen was von Milchreis hat’s ja schon gehabt, muss ich zugeben, wurde ich glatt selber hungrig. Mama Dixi spendierte sogar noch Nachschlag, zumeist im Stehen mittlerweile. Für die vorbeilaufende Milchbar werden sogar die letzten Kraftreserven der Leckermäuler mobilisiert, genug kennen sie nicht mehr. Ob ich jemals wieder erleben werde, dass die Hungerleidenden komplett randvoll und annähernd satt sind? Mit einem vollen Bauch und vielen Eindrücken zum Verarbeiten schlief es sich scheinbar ganz gut, jedenfalls war es in der Villa Welpe ein noch ruhigerer Nachmittag als sonst eh schon. Ein bisschen Raufen und natürlich mit dem Besuch kuscheln ist aber immer drin!
Im Schnitt wiegen alle aktuell um die dreieinhalb Kilogramm, nehmen täglich kontinuierlich und gleichmäßig zu. Ich bin eher ein Freund der restriktiven Fütterung, auch wenn das Wachstum an sich natürlich sehr kräfte- und energiezehrend ist. Sie sollen trotzdem nicht zu schnell zu schwer werden. So oder so erreichen alle ihr genetisch festgelegtes Endgewicht, selbst wenn sie nicht mit kugelrunden Bäuchen durchs Pfötchenparadies watscheln. In der Regel sind die Speckies nach den drei über den Tag verteilten Mahlzeiten hier noch ziemlich mobil, verspielt und munter. Abends bei der vierten Fütterung sind sie generell schon recht müde, da wird nur noch gekuschelt. Auch auf einen Ausflug folgt nach dem Futtern verständlicherweise ein direktes Schläfchen, sogar ohne Schmusebegleitung.
Mittlerweile sind die Feinschmecker mit Ziegenmilch, Haferflocken, Hühnchen, Pute und Rindfleisch bestens vertraut. Auch Öl, Pansen/Blättermagen, kleine Mengen Innereien und gewolfte Hälse gehören zum festen Speiseplan der Leckermäuler. Alles noch ziemlich breiig, aber da die fiesen kleinen Zähnchen schon ordentlich zwicken können, steigen die Fressblagen demnächst in die Liga der stückigen Konsistenz auf, für die Zahnpflege und den Kauspaß soll ja schließlich auch gesorgt werden.
In dieser Entwöhnungswoche kommen bisher unbekannte Komponenten wie beispielsweise Reis, Ei, Apfel, Beeren, Möhren, Kräuter, Seealgen, körniger Frischkäse oder Buttermilch hinzu. Immer Stück für Stück, sodass die Kleinen Zeit bekommen, sich schonend an die verschiedenen Nährstoffe zu gewöhnen. Mitunter wird aus der bisherigen Pampe damit schon ein recht ansehnliches Mahl. Fleischmahlzeiten separiere ich von den Milch-Getreide-Mahlzeiten. Alle Gourmets sind absolut zufrieden mit meinen Kochkünsten, ich muss nicht mal abwaschen.
Genießer haben wir nicht dabei, allesamt Marke Gierschlund und damit haben alle die gleichen Chancen. Anders als noch vor wenigen Wochen beim natürlichen Kampf um die begehrtesten Zitzen, wird am Napf erstaunlich brüderlich geteilt. Jeder sucht sich seinen Platz und insgesamt läuft das ziemlich manierlich ab, sodass nach wie vor alle gemeinsam speisen können. Wäre jemand dabei, der in der Rangelei zu kurz käme oder aber arg über die Stränge schlägt, sodass es sich allabendlich auf der Waage zeigt, würde ich separiert füttern und diejenigen bekämen eine individuelle Portion Gute-Nacht-Brei, würden eher oder später als die anderen an den Napf gelassen werden. Es soll weder aggressiver Futterneid noch die Notwendigkeit zur Ressourcenverteidigung entstehen, keiner muss sich mehr gegen die anderen durchsetzen und jeder bekommt, was er braucht. Wichtig ist mir auch nach wie vor, dass mir die Speckies im wahrsten Sinne aus der Hand fressen. Dabei geht es mir nicht um die Bindung, die erhalten Hunde bekanntlich mehr dadurch, dass sie in der Bezugsperson einen verlässlichen, konsequenten und verständlichen Sozialpartner vorfinden. Mir geht es eher darum, die menschliche Hand weiterhin positiv zu verknüpfen.

































